Anmeldungen ab sofort möglich !
Mit der Aussetzung der Wehrpflicht im vergangenen Jahr war auch das Ende für den Zivildienst gesetzt. In der Nachfolge dieses ausgelaufenen Profils entstand zum 1. Juli 21011 der Bundesfreiwilligendienst (BFD). Dieser trat neben das langjährig etablierte Freiwillige Soziale Jahr (FSJ).
gn Nordhorn / Meppen. Das Evangelisch-reformierte Diakonische Werk Grafschaft Bentheim erfüllt seit 1986 mit großem Erfolg die landeskirchliche Aufgabe zur Durchführung des FSJ. Mit Hinzutreten des BFD ist das Verhältnis zwischen FSJ und BFD neu zu justieren und die Rahmenbedingungen für die unterschiedlichen Dienste sind aufeinander abzustimmen.
Um die Politik auf dieses Problem aufmerksam zu machen, lud das Diakonische Werk den Parlamentarischen Staatssekretär bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Hermann Kues (Lingen), nach Nordhorn ein. An dem Gespräch in der Geschäftsstelle des Diakonischen Werkes in der Geisinkstraße beteiligten sich Geschäftsführer Volker Hans, Fachbereichsleiterin der Freiwilligendienste Anke Nossels und Wolfgang Wagenfeld, Geschäftsführer des Evangelisch-reformierten Diakonischen Werkes der Landeskirche.
Anke Nossels berichtete, dass sich das Diakonische Werk auf die anstehenden Veränderungen eingestellt und vor der Einführung des BFD umfangreiche Informationsarbeit geleistet habe. „Sehr lange waren die Rahmenbedingungen, zum Beispiel beim Thema Kindergeld, unklar“, sagte sie. Hermann Kues betonte, dass die finanziellen Rahmenbedingungen der beiden Jugendfreiwilligendienste nach dem Willen der Bundesregierung ausgeglichen sein sollen. Sofern dies aktuell nicht der Fall sei, handele es sich hier um Anfangsschwierigkeiten. Auch lobte er ausdrücklich die regionalen Träger der Freiwilligendienste.
Warum sollten Einsatzstellen sich für einen regionalen Träger der Freiwilligendienste entscheiden? „Wir haben langjährige Erfahrung und haben an der Qualität gefeilt. Sehr wichtig ist uns die persönliche Begleitung der Freiwilligen und der Einsatzstellen“, zählte Anke Nossels auf und Volker Hans ergänzte: „Wir haben den Vorteil der kurzen Wege.“
Volker Hans ist froh, dass die Vertreter des Diakonischen Werkes die Situation und die Entwicklung der Freiwilligendienste mit dem Parlamentarischen Staatssekretär diskutieren konnten. „Uns war es wichtig, von Dr. Kues zu hören, wie die künftige Entwicklung der Freiwilligendienste von der Politik gewollt ist“, sagt er und weist darauf hin, dass das Diakonische Werk weiterhin Träger für den BFD und das FSJ bleibe.
Er weist auch darauf hin, dass Anmeldungen für den im August 2012 beginnenden FSJ- beziehungsweise BFD-Jahrgang ab sofort möglich sind. Diese können gerichtet werden an das reformierte Diakonische Werk Grafschaft Bentheim, Geisinkstraße 1, 48527 Nordhorn, per E-Mail an waltraud.bauer@diakonie-grafschaft.de sowie unter Telefon (05921) 880259.
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