Synode der EKD hat Kirchenpräsidenten gewählt
Kirchenpräsident Jann Schmidt ist in Ulm von der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland in der Rat der EKD gewählt worden. Schmidt erzielte am Abend mit 118 Stimmen das von allen bisher Gewählten beste Ergebnis. Im sechsten Wahlgang wurde er zusammen mit dem Journalisten Uwe Michelsen, der Bankdirektorin Marlehn Thieme und der Architektin Gesine Weinmiller als achtes MItglied in das nach der Synode höchste Gremium der EKD entsandt. Insagsamt hat die Synode 14 Ratsmitglieder zu bestimmen.
In seiner Vorstellung vor der Synode hatte Schmidt sich als Vertreter der kleinen EKD-Gliedkirchen und als Repräsentant der evangelisch-reformierten Kirchen und Gemeinden in Deutschland vorgestellt. Die Reformierten bezeichnete er dabei als einen Farbtupfer auf der Landkarte des deutschen Protestantismus.
Schmidt sprach sich vor den 126 Synodalen für eine weitere Stärkung der EKD aus, unter Berücksichtigung der Vielfalt der reformatorischen Strömungen. Mit einer Stärkung der EKD sei für ihn verbunden auch eine Stärkung der Synode der EKD verbunden. Die Mitwirkung vieler Leitung und Verantwortung in Kirche und Gemeinde sei wesentlich. Dies sage er auch vor dem HIntergrund der presbyterial-synodalen Ordnung, die in der Evangelisch-reformierten Kirche Verfassungsrang habe.
Insgesamt bilden 15 Personen den Rat der EKD, die Präses der Synode, Kathrin Göring-Eckardt, gehört ihr kraft ihres Amtes an. Am heutigen Mittwoch wird der oder die Vorsitzende des Rats der EKD bestimmt.
Ulf Preuß, Pressesprecher Ev.-ref. Kirche
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