• Ev.-ref. Diakonisches Werk
    Grafschaft Bentheim

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Reisecafés 2018 – ein Rückblick 

Als die ersten Senioren eine halbe Stunde vor Beginn eintrudelten und die Reisebegleiter so langsam die erste Kanne Kaffee kochten, dachte sich noch niemand etwas Böses. Dreißig Minuten später war die Cafeteria des Compass-Hauses voll und alle Rollatoren ordentlich auf dem Flur in Reihe geparkt. So viele Senioren wie in Nordhorn haben wir dieses Jahr weder in Wilsum noch in Bentheim begrüßen können. Unter den Senioren waren viele bekannte Gesichter; einige sahen sich nach einer Freizeit aus dem letzten Jahr zum ersten Mal wieder, andere fanden wie durch Zufall heraus, dass Sie mit ihrem Sitznachbarn vor Jahren bereits einmal auf Reisen gewesen sind. Doch in diesem Jahr konnten wir uns- besonders in Nordhorn und Bentheim- auch über viele „Neulinge“ freuen, die erst vor kurzem auf die Seniorenreisen aufmerksam wurden. Bei der Vorstellung der neuen Reisen hörten vor allem sie besonders interessiert zu und einige von ihnen meldeten sich danach schon direkt für ihre Wunschfreizeit an.

Dann ging der Nachmittag erst so richtig los.

Im gemütlichen Tischkreis in Bentheim kamen die Senioren ins Gespräch. Erst ging es dabei um aktuelle Themen, bald darauf aber auch um vergangene. Man erzählte von seiner Kindheit und vom Land, wodurch sich auch ergab, dass die Senioren den einen oder anderen Schwank aus der Jugend teilten. In Wilsum führten die Reiseleiter einen Sketch auf- sehr zum Vergnügen der Senioren, die am toll gedeckten Tisch herzhaft über den Auftritt lachen konnten. Die Hauptpersonen des Nachmittags in Nordhorn waren „Herr Klein“ und „Frau Ring“. Ihre Lebensgeschichten schilderten die Reiseleiter anhand einer lustigen Fingerübung, die die Senioren in schallendes Gelächter ausbrechen ließ- so laut, dass man es im ganzen Compass-Haus gehört haben muss.

Ganz schnell war es dann vorbei.

Die Senioren waren in Aufbruchsstimmung. Die ersten Taxis parkten vor der Tür, Töchter warteten auf ihre Mütter, letzte Flyer wurden verteilt. Wie auch schon die Jahre zuvor herrschte sowohl in der Obergrafschaft als auch in der Niedergrafschaft und in Nordhorn eine ausgelassene Stimmung. Die Senioren und die Reiseleiter saßen gemütlich zusammen, lachten und genossen mit Freude Kaffee und Kuchen. Im Laufe der Nachmittage wuchsen die Senioren etwas näher zusammen und einige kamen zum Ende aus sich heraus, erzählten mehr von sich als am Anfang. Somit zeigt sich, dass es im Reisecafé nicht nur um Kaffee, Kuchen und Spaß geht. Vielmehr geht es darum einen Nachmittag in Gemeinschaft zu verbringen, mal raus zu kommen und neue Kontakte zu knüpfen oder alte wiederzufinden und eine Gruppe zu bilden, in der sich die Teilnehmer wohlfühlen.

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