• Ev.-ref. Diakonisches Werk
    Grafschaft Bentheim

    NINO-Allee 4
    48529 Nordhorn
    Tel.: 05921 81 111-0
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Pressespiegel

Pressespiegel

Fachtag zum 30-jährigen Jubiläum des Wohnheims Dat Hus

Am Freitag, 08.11.2019 wurde im Ev.-ref. Diakonischen Werk Grafschaft Bentheim das 30 – jährige Bestehen das Wohnheimes Dat Hus mit einem Fachtag gefeiert.

 

Ungefähr 100 Gäste aus der Fachöffentlichkeit sind der Einladung in den Manz-Saal des NINO Kompetenzzentrums in Nordhorn gefolgt. Sie wurden begrüßt von Volker Hans und Marco Beckhuis vom Diakonischen Werk. Die Tagesmoderation übernahm dann Ulf Preuß, der Pressesprecher der Ev.-ref. Kirche.

 

In zwei Podiumsrunden kamen Grußwortsprecher*innen mit Herrn Preuß ins Gespräch, wodurch differenzierte Sichtweisen auf die Hilfen für Menschen mit psychischen Erkrankungen deutlich wurden. Besucher*innen der Tagesstätte TASte präsentierten einen lange eingeübten Sketch, der die Sicht von Betroffenen auf psychische Erkrankung vermittelte.

 

Diplom-Sozialarbeiter Wolfram Beins, langjähriger Leiter der Psychosozialen Beratungsstelle in Celle und seit 2007 Vorsitzender des Landesfachbeirats Psychiatrie Niedersachsen, hielt einen äußerst interessanten Fachvortrag zum Thema ‚Ist der Aufbruch gelungen? – Zum Stand der sozialpsychiatrischen Versorgung nach 30 Jahren‘.

 

Bei einer warmen Suppe konnten die Besucher*innen dann zum Ausklang des Fachtages über die gut aufbereiteten Inhalte des Vortrages ins Gespräch kommen.

 

UNERHÖRT Jahresrückblick

UNERHÖRT! So lautete das Motto der Woche der Diakonie 2019.

Mit Aktivitäten zu ‚Unerhört!‘ waren wir vom Ev.-ref. Diakonischen Werk Grafschaft Bentheim nicht allein unterwegs, sondern eingebettet in das Tun der Diakonien auf Landes- und auf Bundesebene. An vielen Stellen waren Plakatwände mit den auffälligen lilafarbenen Unerhört! Plakaten beklebt: Unerhört! Diese Wohnungslosen, diese Alltagshelden etc..

Passend zum Zeitgeist finden Sie heute auch auf Youtube Filmbeiträge zum Thema Unerhört! von Ulrich Lilie, dem Präsidenten des Ev. Werkes für Diakonie und Entwicklung oder auch vom kirchlichen Jugenddienst in Bramsche über das Älterwerden oder über die Feuerwehr. Die letztgenannten Beiträge finde ich sehr gelungen, denn hier kommen sonst unerhörte Menschen zu Wort und man merkt: Die haben tatsächlich etwas zu sagen!

Auch Ulrich Lilie sieht es so, dass wir, um eine Gesellschaft zu sein, einander zuhören und miteinander ins Gespräch kommen müssen. Und natürlich auch füreinander einstehen und Verantwortung übernehmen müssen. Das ist hoffentlich eine Botschaft, die wir uns über das Jahresende hinaus bewahren können!

Im Ev.-ref. Diakonischen Werk Grafschaft Bentheim waren wir in 2019 in den Gemeindebriefen im gesamten Synodalverband präsent und haben darüber hinaus Gesprächsabende angeboten. Angesprochen haben wir damit Menschen, die

  • wohnungslos sind
  • psychisch erkrankt sind
  • Schulden haben
  • altersbedingte Schulden haben

Bei diesen Gesprächsabenden war für die Menschen Zeit und Raum, von sich zu berichten, von anderen zu hören und miteinander ins Gespräch zu kommen. Besonders wichtig war uns dabei, dass unseren Gästen Würde und Respekt entgegengebracht wurde.

Besonders schön ist mir persönlich der Gottesdienst zur Eröffnung der Woche der Diakonie am 01. September 2019 in der Bookholter Kirche in Erinnerung.

Und so danke ich allen Mitarbeitenden im Ev.-ref. Diakonischen Werk Grafschaft Bentheim, die sich im Rahmen der Woche der Diakonie eingebracht haben. Mein besonderer Dank geht an Pastorin Beatrix Sielemann- Schulz für die sehr gute und konstruktive Zusammenarbeit.

Volker Hans – Geschäftsführer des Ev.-ref. Diakonischen Werks

Wunschbaumaktion

Wunschbaumaktion

Weihnachten rückt näher und alle Kinder beginnen langsam ihren Wunschzettel zu schreiben. Jedoch gibt es Familien in der Grafschaft, die Sozialleistungen beziehen und am Rande des Existenzminimums leben, weshalb nicht alle Eltern die Wünsche ihrer Kinder erfüllen können.

Damit auch diesen Kindern ein Herzenswunsch erfüllt werden kann und ihnen somit ein schönes Weihnachtsfest beschert wird, findet auch in diesem Jahr in Kooperation mit der Stadtbibliothek und der Kreissparkasse Bahnhofstr. 11, wieder die Wunschbaumaktion statt.

Die Eltern können einen Wunschzettel im COMPASS Diakonie Caritas Haus für ihre Kinder ausfüllen, welcher dann an einen Baum in der Bücherei oder der Sparkasse gehängt wird. Wer die Aktion unterstützen möchte, kann einen Zettel „pflücken“ und das gewünschte Geschenk kaufen. Bis zum 17. Dezember kann das Geschenk dann unter den Wunschbaum gelegt werden oder im COMPASS Diakonie Caritas Haus, Nino Allee 4 in 48529 Nordhorn abgegeben werden. Ganz wichtig ist, dass der Wunsch außen an das Geschenk geklebt wird, um dieses richtig zuordnen und den Eltern übergeben zu können.

Wir freuen uns über alle Unterstützer*innen der Wunschbaumaktion und hoffen auf viele strahlend glückliche Kinderaugen an Heiligabend.

Podiumsdiskussion - Wohnen menschenwürdig und bezahlbar!

COMPASS Diakonie Caritas Haus diskutiert mit Experten

 

Der Moderator Ludger Abeln führte am Dienstag gekonnt durch den Abend. In der Aula des Evangelischen Gymnasiums Nordhorn nahmen Fachleuten der Wohnungswirtschaft der Kommunen und der Sozialberatung Stellung.

Das Anliegen: "Wohnen in der Grafschaft - menschenwürdig und bezahlbar!" Wohnen gehört zu den Grundbedürfnissen des Menschen.

Der Wohnungsmarkt in Niedersachsen ist angespannt, so auch in der Grafschaft Bentheim. Das Bauland wird knapper, das Bauen teurer und es steigen die Mieten.

Die Berater*innen des COMPASS erkennen seit einigen Jahren, dass insbesondere Haushalte mit mehreren Kindern, Geflüchtete, Alleinerziehende, Arbeitslose, Geringverdiener*innen, Migrant*innen, Personen mit sozialen Problemen und/oder Handicaps und Personen im Transferleistungsbezug (z.B. Hartz 4) erhebliche Schwierigkeiten haben, bezahlbaren Wohnraum zu finden oder ihn zu halten.

Wir stellen fest:

- Eine nennenswerte Anzahl der von uns beratenen Personen leben in prekären Wohnverhältnissen.

- Viele Menschen und Personengruppen stehen (oft chancenlos) im Wettbewerb um Wohnraum. Dies birgt die Gefahr, dass der soziale Frieden gefährdet wird.

- Die von den Kommunen festgelegten Mitobergrenzen werden überschritten.

- Es wird eine zunehmende Verlagerung und Umwandlung von Wohnraum in höherpreisige Segmente vorgenommen. Dies führt zu einer Verteuerung des Wohnraums und schließt ganze Personengruppen aus.

- Neubauprojekte zielen nahezu immer auf finanzstarke Käufer*innen und Mieter*innen ab. "Sozialer Wohnungsbau" ist zum Erliegen gekommen.

- Die zur Verfügung stehende sozialen Wohnungsbaubestände haben stark abgenommen. Allein in der Stadt Nordhorn liegt laut Wohnraumkonzept der Bedarf bis ins Jahr 2030 bei rund 2700 Wohnungen, darunter rund 300 Sozialwohnungen (vgl. GN vom 25. Januar 2019, S.15) 

 

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
Art 14 (2)

Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.

 

 

 

 

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